JEP 2025-3-4: Entangled Masculinities – Masculinities in the Context of Global Crises

Männlichkeit ist eng mit globalen Krisen verflochten, wie beispielsweise der ökologischen Krise, der Krise der sozialen Reproduktion oder der Krise der liberalen Demokratien in autoritären Zeiten. Durch Praktiken, Diskurse oder durch ihre Wirksamkeit innerhalb von Institutionen beeinflussen sie das Leben von Frauen, LGBTIQ+-Personen und anderen Männern auf der ganzen Welt.

Diese doppelte Verflechtung von Männern und Männlichkeit, die globale Krisen verursacht, aber auch von ihnen beeinflusst wird, steht im Mittelpunkt dieser Sonderausgabe. Während einige Beiträge Darstellungen von Männlichkeit und Natur oder die zentrale Rolle männlicher Politik in autoritären Projekten untersuchen, heben andere die Möglichkeiten für Veränderungen hervor, die Krisen bieten. Die ökologische Krise und die Krise der sozialen Reproduktion sind zwei solcher Gelegenheiten, die das Potenzial bieten, präfigurative Männlichkeiten zu verwirklichen, die zur emanzipatorischen Transformation ungleicher Geschlechterverhältnisse beitragen könnten – insbesondere zur Beendigung aller Formen von Gewalt gegen Frauen und LGBTIQ+-Personen.

Schwerpunktredaktion: Johannes Korak

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