Der Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik
ist ein interdisziplinäres Netzwerk von Wissenschaftler*innen, Hochschullehrenden und Praktiker*innen, die sich mit Fragen der kritischen Entwicklungsforschung und der Entwicklungspolitik befassen. Damit bieten wir seit 1981 eine Plattform zum Austausch für Forschung, Lehre und entwicklungspolitische Praxis in Österreich.
Der Mattersburger Kreis beschäftigt sich mit Fragen von Zentrum und (multiplen) Peripherien, insbesondere im Globalen Süden. Globale und historische Zusammenhänge und Ungleichheiten werden sichtbar gemacht und interdisziplinär bearbeitet. Aktuelle soziale, politische und ökonomische Krisen und Transformationsprozesse werden vor dem Hintergrund kritischer Entwicklungsforschung analysiert. Auf dieser Grundlage werden positive Utopien für eine gerechtere und ökologisch wie sozial nachhaltigere Gesellschaft erarbeitet.
Wir arbeiten an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik und sehen in deren Verbindung und Vernetzung das Kernanliegen des Mattersburger Kreises.
Ein kurzer Blick zurück
Bereits Ende der 1970er Jahre, in einer Zeit, als optimistische Entwicklungsvorstellungen eine Gründungsphase in der österreichischen EZA auslösten, schlossen sich eine Reihe von Studierenden und Lehrenden zusammen, um schließlich 1981 den Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik an den österreichischen Universitäten zu gründen. Die Namensgebung als Mattersburger Kreis erfolgte nach dem Ort der ersten Zusammenkünfte, der zweite Teil des Namens verwies auf den Anspruch, österreichweit zu wirken. Ziel war es, ein Studium der Entwicklungsforschung in Österreich zu ermöglichen. Diese Bestrebungen mündeten schließlich 2010 in der Einrichtung des Instituts für Internationale Entwicklung an der Universität Wien. Der Mattersburger Kreis als Netzwerk einschlägig interessierter Wissenschafter*innen spielte dabei eine zentrale Rolle.
Finanzierung:
Der Mattersburger Kreis wird im Rahmen von International Partnerships Austria aus Mitteln der Austrian Development Agency (ADA) gefördert.
Mitgliedschaft
Wer kann Mitglied werden?
Alle Personen, die sich in Österreich für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik interessieren, sind herzlich willkommen – unabhängig von disziplinärem Hintergrund, institutioneller Anbindung oder Nationalität. Der Mattersburger Kreis lebt von der Vielfalt seiner Mitglieder und dem gemeinsamen Interesse an kritischer Auseinandersetzung und Vernetzung.
Wie werde ich Mitglied?
Der Weg zur Mitgliedschaft ist unkompliziert: Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an office[at]mattersburgerkreis[dot]at und bitten Sie um Aufnahme. Wir freuen uns über neue Mitglieder, die sich einbringen, vernetzen und gemeinsam mit uns an zentralen Fragen globaler Entwicklung arbeiten möchten.
Mailingliste „Netzwerk Entwicklungsforschung“
Ein zentrales Anliegen des Mattersburger Kreises ist es, den Austausch und die Zusammenarbeit in der Entwicklungsforschung in Österreich zu stärken. Als ersten Schritt setzen wir auf ein einfacheres und zugleich wirkungsvolles Instrument: Wir haben eine Mailingliste für Entwicklungsforscher*innen eingerichtet.
Ziel und Nutzung
Die Mailingliste dient als offene Plattform für Information, Vernetzung und Kooperation. Sie kann vielseitig genutzt werden, etwa für:
- das Teilen von Studien, Publikationen und Veranstaltungshinweisen
- die Suche nach Kooperationspartner*innen
- Calls für Projekte (z. B. EU-Projekte)
- allgemeine Informationen und Austausch im Feld der Entwicklungsforschung
Wie kann ich beitreten?
Interessierte können sich unkompliziert anmelden: Schreiben Sie einfach eine E-Mail an office[at]mattersburgerkreis[dot]at mit der Bitte um Aufnahme in die Mailingliste. Sie werden dann zur Liste hinzugefügt.
Mitmachen und weitertragen
Wir laden Sie herzlich ein, die Mailingliste aktiv für Kommunikation und Zusammenarbeit zu nutzen. Gleichzeitig freuen wir uns, wenn Sie diese Möglichkeit auch an andere interessierte Forscher*innen weiterempfehlen.